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Praxis Siglinde Prante-Schneider

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Im Schroersfeld 3, 47441 Moers, Deutschland
Psychotherapeut/in
2.4 (15 Bewertungen)

Praxis Siglinde Prante-Schneider ist eine psychotherapeutische Praxis mit Fokus auf die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit seelischen Belastungen. Die Einrichtung befindet sich in einem eher unscheinbaren Gebäude und vermittelt auf den ersten Blick eine sachliche, funktionale Atmosphäre. Wer hier Hilfe sucht, trifft auf eine Praxis, die über mehrere Jahre hinweg von verschiedenen Patientinnen und Patienten sehr kritisch bewertet wurde, zugleich aber über fachliche Spezialisierung und eine klare therapeutische Ausrichtung verfügt.

Die Praxis konzentriert sich – nach den öffentlich zugänglichen Informationen – auf psychotherapeutische Angebote, insbesondere bei depressiven Symptomen, Ängsten, familiären Konflikten und Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter. Es handelt sich nicht um eine große Gemeinschaftspraxis, sondern um eine eher kleine, personenbezogene Struktur, in der die Therapeutin eine zentrale Rolle spielt. Diese persönliche Prägung kann für manche Ratsuchende ein Vorteil sein, weil klare Bezugsperson und feste Abläufe vorhanden sind; gleichzeitig bedeutet sie, dass die subjektive Erfahrung mit der Therapeutin sehr stark darüber entscheidet, ob man die Behandlung als hilfreich oder belastend erlebt.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Praxis Kinder und Jugendliche behandelt und damit ein Feld abdeckt, in dem die Versorgungssituation häufig angespannt ist. Eltern, die einen Therapieplatz für ihr Kind suchen, wissen, dass Wartezeiten in diesem Bereich üblich sind und vorhandene Kapazitäten begrenzt sein können. Dass in dieser Praxis über längere Zeiträume hinweg Therapien von Kindern und Jugendlichen durchgeführt wurden, zeigt, dass hier grundsätzlich Bereitschaft besteht, sich auf komplexe Familiensituationen einzulassen. Auch die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum in Behandlung zu bleiben, kann als Vorteil gesehen werden, weil kontinuierliche therapeutische Beziehungen gerade bei jungen Patientinnen und Patienten wichtig sind.

Allerdings zeigen zahlreiche öffentliche Rückmeldungen, dass viele ehemalige Patienten und Eltern mit der Arbeit in dieser Praxis deutlich unzufrieden waren. Kritisiert werden vor allem der kommunikative Umgang, die Erreichbarkeit sowie die Art und Weise, wie die Therapeutin mit sensiblen Themen umgeht. Mehrere Personen schildern, dass sie sich nicht ernst genommen, sondern vielmehr beurteilt oder abgewertet fühlten. In einer psychotherapeutischen Behandlung, in der Vertrauen und Wertschätzung zentrale Grundlagen sind, wird ein solcher Eindruck als besonders belastend erlebt. Wer sich ohnehin in einer Krise befindet, reagiert erfahrungsgemäß sehr sensibel auf Tonfall, Wortwahl und nonverbale Signale.

Wiederkehrend wird in Berichten bemängelt, dass die telefonische Erreichbarkeit stark eingeschränkt sei und Anfragen per E-Mail oder auf dem Anrufbeantworter teilweise unbeantwortet blieben. Gerade im psychotherapeutischen Bereich erwarten viele Hilfesuchende zumindest eine grundsätzliche Reaktion oder klare Information, wann und wie man die Praxis erreichen kann. Wenn die Kommunikation als lückenhaft oder abweisend erlebt wird, kann dies den Eindruck verstärken, mit den eigenen Sorgen allein gelassen zu werden. Für potenzielle neue Patienten ist es daher wichtig zu wissen, dass die organisatorische Seite – Terminvergabe, Rückrufe, Abstimmung – hier nach Einschätzung vieler Nutzender zu den Schwachpunkten gehört.

Auch inhaltlich gibt es Kritik. Einzelne Rückmeldungen schildern, dass therapeutische Sitzungen teilweise wenig strukturiert wirkten, etwa wenn Spaziergänge oder gemeinsames Filmschauen im Vordergrund standen. Solche Methoden können im Rahmen moderner Psychotherapie durchaus sinnvoll sein, etwa zur Beziehungsarbeit oder zur Entlastung in sehr angespannten Phasen. Entscheidend ist jedoch, dass Patientinnen und Patienten nachvollziehen können, warum bestimmte Methoden eingesetzt werden und welches Ziel damit verfolgt wird. Fehlt diese transparente Einbettung, entsteht leicht der Eindruck, dass die Behandlung beliebig oder wenig professionell abläuft.

Besonders kritisch werden einzelne Aussagen beschrieben, in denen die Therapeutin angeblich das Erscheinungsbild oder die Persönlichkeit der Patienten negativ kommentiert habe. Aussagen über Kleidung, Eigenschaften oder vermeintliche „Faulheit“ treffen Menschen in labilen Situationen oft sehr hart. Aus fachlicher Perspektive wird von Therapeutinnen und Therapeuten erwartet, dass sie mit solchen Bewertungen äußerst vorsichtig umgehen und stets reflektieren, wie ihre Worte bei gegenüber ankommen. Die geschilderten Erfahrungen legen nahe, dass hier in manchen Fällen ein Mangel an Feingefühl oder Selbstreflexion wahrgenommen wurde.

Die Kritik beschränkt sich nicht nur auf Einzelerlebnisse, sondern zieht sich über mehrere Jahre in unterschiedlichen Erfahrungsberichten. Dass diese Berichte in Ton und Inhalt ähnlich sind, sollte von Interessierten ernst genommen werden. Zugleich ist zu beachten, dass es sich um subjektive Schilderungen handelt: Psychotherapie ist immer ein sehr persönlicher Prozess, und nicht jede therapeutische Beziehung passt zu jedem Menschen. Es ist durchaus möglich, dass andere Patienten positive Erfahrungen gemacht haben, diese aber nicht öffentlich teilen. Dennoch vermittelt die Gesamtschau der verfügbaren Rückmeldungen ein deutlich überwiegendes Bild großer Unzufriedenheit.

Ein weiterer Punkt, der in vereinzelten Erfahrungsberichten angesprochen wird, betrifft finanzielle Aspekte. So wird beispielsweise beschrieben, dass längere Zeit nach Beendigung einer Behandlung noch eine Rechnung für eine angeblich zu spät abgesagte Sitzung gestellt worden sei. Solche Situationen können entstehen, wenn Praxisregeln zur Absagefrist bestehen und nicht klar kommuniziert wurden oder von den Beteiligten unterschiedlich erinnert werden. Für Patientinnen und Patienten, die sich ohnehin belastet fühlen, wirken nachträgliche Forderungen jedoch schnell unverhältnismäßig. Transparente, schriftlich fixierte Regelungen und rechtzeitige Hinweise sind hier besonders wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden.

Für Menschen, die über eine Therapie in der Praxis Siglinde Prante-Schneider nachdenken, ist es daher sinnvoll, sich im Vorfeld einige Fragen zu stellen: Welche Erwartungen habe ich an eine psychotherapeutische Behandlung? Lege ich großen Wert auf eine sehr strukturierte, methodenorientierte Vorgehensweise oder ist mir vor allem ein offener, dialogischer Austausch wichtig? Wie wichtig sind mir gute Erreichbarkeit und schnelle Rückmeldungen bei organisatorischen Fragen? Wer hier für sich Klarheit gewinnt, kann im Erstgespräch gezielt nachfragen und prüfen, ob die Praxis zu den eigenen Vorstellungen passt.

Es kann hilfreich sein, beim ersten Kennenlernen offen anzusprechen, wie man sich eine respektvolle Kommunikation vorstellt und welche Erfahrung man vielleicht in früheren Therapien gemacht hat. Auf diese Weise lässt sich relativ schnell erkennen, ob eine gemeinsame Basis entsteht. Fühlt man sich bereits in den ersten Kontakten nicht ernst genommen oder erlebt man die Kommunikation als herablassend, ist es legitim, sich nach alternativen Angeboten umzusehen. Die therapeutische Beziehung ist ein zentraler Wirkfaktor in jeder Psychotherapie; ohne Vertrauen und gegenseitigen Respekt ist eine nachhaltige Verbesserung der seelischen Situation schwer erreichbar.

Gleichzeitig sollten Interessierte berücksichtigen, dass die Suche nach einem Therapieplatz oft mit Wartezeiten und Kompromissen verbunden ist. Manchmal ist es sinnvoll, ein Erstgespräch wahrzunehmen, um sich ein eigenes Bild zu machen, statt sich ausschließlich auf Bewertungen anderer zu stützen. Wer sich jedoch bereits im Vorfeld durch die Schilderungen stark verunsichert fühlt, wird sich in dieser Praxis möglicherweise schwerer auf den therapeutischen Prozess einlassen können. Dann kann es sinnvoll sein, weitere Anlaufstellen wie andere psychotherapeutische Praxen, Beratungsstellen oder Klinikambulanzen in Betracht zu ziehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Praxis Siglinde Prante-Schneider bietet psychotherapeutische Leistungen an, unter anderem für Kinder und Jugendliche, und stellt damit grundsätzlich eine Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Belastungen dar. Gleichzeitig machen viele öffentlich geäußerte Erfahrungen auf deutliche Schwächen in Kommunikation, Erreichbarkeit und Umgang mit sensiblen Themen aufmerksam. Wer eine Behandlung in Erwägung zieht, sollte diese Aspekte sorgfältig abwägen, im persönlichen Gespräch klare Fragen stellen und genau darauf achten, ob sich ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung einstellt. Eine Therapie kann nur dann nachhaltig hilfreich sein, wenn fachliche Kompetenz und menschliche Haltung gleichermaßen überzeugen.

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