Notare Dr. Martin Böhmer LL.M. (Univ. of California) & Dr. Annette Schneider
ZurückDie Kanzlei Notare Dr. Martin Böhmer LL.M. und Dr. Annette Schneider arbeitet seit Jahren als verlässlicher Ansprechpartner für notarielle Dienstleistungen rund um Immobilien, Erbrecht, Familienrecht und Gesellschaftsrecht. Obwohl es sich nicht um eine Sattlerei oder einen klassischen Schneider-Betrieb handelt, spielt hier – ähnlich wie in einer präzise geführten Sasterei – Sorgfalt, Struktur und Genauigkeit eine zentrale Rolle. Mandanten, die rechtliche Gestaltungen „maßgeschneidert“ benötigen, finden hier ein Pendant zu einer Maßschneiderei: Verträge werden individuell angepasst, rechtliche Besonderheiten berücksichtigt und Lösungen im Idealfall so zugeschnitten, dass sie zur persönlichen und wirtschaftlichen Situation der Beteiligten passen.
Der Standort in der Bahnhofstraße 34 in Schwabach ist gut erreichbar und wirkt von außen ordentlich und professionell. Dieser erste Eindruck erinnert an eine gut geführte Schneiderei, in der ein strukturierter Ablauf und klare Prozesse erkennbar sind. Der Eingangsbereich und die Büroräume vermitteln nach Aussagen von Besuchern einen aufgeräumten, sachlichen Charakter; der Fokus liegt nicht auf luxuriösem Ambiente, sondern auf funktionaler, seriöser Arbeitsatmosphäre. Wer sich einen „edlen Showroom“ wie in einer exklusiven Sastrería erwartet, wird möglicherweise eher nüchtern empfangen, dafür aber in einer Umgebung, die auf konzentrierte Sacharbeit ausgelegt ist.
In vielen Rückmeldungen wird hervorgehoben, dass das Büro organisatorisch gut aufgestellt ist. Termine werden in der Regel in absehbarer Zeit vergeben, teilweise sogar innerhalb weniger Tage, was positiv auffällt. Einige Mandanten berichten, dass sie für komplexere Angelegenheiten – etwa im Erbrecht – schnell einen Beratungstermin bekommen haben und sich der Ablauf klar strukturiert gestaltete. Diese Planbarkeit erinnert an eine Maßschneiderei, in der Anproben und Fertigstellungstermine genau abgestimmt werden: Wer seinen Vertrag oder seine Urkunde fristgerecht benötigt, kann sich bei guter Abstimmung darauf einstellen, dass die Kanzlei die nötigen Schritte innerhalb der üblichen Fristen erledigt.
Besonders positiv hervorgehoben wird wiederholt die Beratung durch Notar Dr. Böhmer. Er nimmt sich nach Berichten verschiedener Mandanten Zeit, um Sachverhalte verständlich zu erklären und Alternativen aufzuzeigen. Für Personen, die noch wenig Erfahrung mit notariellen Themen haben, wirkt das ähnlich wie der erste Besuch in einer hochwertigen Sastrei: Man fühlt sich zunächst unsicher, welche „Schnittform“ oder „Stoffqualität“ (also rechtliche Gestaltung) die richtige ist, und ist auf klare, geduldige Erläuterungen angewiesen. Hier scheint die Kanzlei einen Teil der Erwartungen gut zu erfüllen, indem Vertragsentwürfe im Termin Schritt für Schritt durchgegangen und bei Bedarf noch angepasst werden.
Ein Beispiel hierfür sind Rückmeldungen zu erbrechtlichen Vorgängen, etwa Erbteilsübertragungen oder Ausschlagungen. Mandanten berichten, dass der Ablauf bei einer Ausschlagung strukturiert war, alle Fragen beantwortet wurden und man sich rechtlich gut abgesichert fühlte. In einem anderen Fall wurde betont, dass die Gestaltung eines Erbvertrags beziehungsweise einer Erbteilsübertragung so vorgenommen wurde, dass die zu erwartenden Notarkosten spürbar reduziert werden konnten. Dieses kostenbewusste Vorgehen kann für viele Ratsuchende ein entscheidender Pluspunkt sein – vergleichbar mit einem Schneider, der nicht nur einen guten Schnitt anbietet, sondern auch darauf achtet, dass Materialeinsatz und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig bleiben.
Auch die telefonische Erreichbarkeit und Nachbetreuung werden teilweise gelobt. Es wird geschildert, dass Rückfragen zu Vertragsentwürfen telefonisch geklärt werden konnten und man in der Lage war, Unklarheiten vor dem Beurkundungstermin aus dem Weg zu räumen. Wenn das gelingt, ist der Ablauf ähnlich wie in einer professionellen Sastrería, in der kleinere Änderungen am Anzug oder Kleid zwischen den Anproben unkompliziert abgestimmt werden. Wer klare Fragen stellt und gut vorbereitet in die Kommunikation geht, profitiert hier besonders: Der Entwurf liegt vor, Anpassungswünsche werden aufgenommen und der finale Termin läuft dadurch ruhiger und transparenter.
Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch deutliche Kritikpunkte, die man bei einer ausgewogenen Betrachtung nicht ausblenden sollte. Mehrere Bewertungen thematisieren unzureichende oder als einseitig empfundene Kommunikation. So wird beispielsweise berichtet, dass ein Vertragsentwurf zugesandt wurde, ohne dass eine begleitende Erklärung erfolgte. Eine Mitarbeiterin soll darauf verwiesen haben, nicht zuständig zu sein, Inhalte zu erläutern, während ein Gespräch mit dem Notar selbst erst Wochen später möglich gewesen wäre. Für Mandanten, die mit den juristischen Formulierungen noch nicht vertraut sind, kann dieser Umgang als wenig serviceorientiert wahrgenommen werden – ähnlich, als würde ein Kunde in eine Schneiderei kommen und lediglich den fertigen Schnittplan erhalten, ohne dass jemand erklärt, wie der Anzug später sitzen wird.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft das Empfinden mangelnder Neutralität. Einzelne Mandanten äußern, der Notar habe eher die Interessen der anderen Vertragspartei im Blick gehabt und die eigene Position nicht ausreichend berücksichtigt. Zwar sind Notare rechtlich zur Unparteilichkeit verpflichtet, doch entscheidend ist letztlich, wie dieses Prinzip im persönlichen Erleben umgesetzt wird. Fühlt sich eine Seite nicht gehört, entsteht schnell der Eindruck, dass „maßgeschneiderte“ Lösungen – um im Sprachbild der Sastrería zu bleiben – primär für den Gegenüber gefertigt werden. Solche Erfahrungen können das Vertrauen in die Institution Notar empfindlich beeinträchtigen.
In einem besonders kritischen Erfahrungsbericht wird beschrieben, dass wesentliche Fragen in einem familiär sensiblen Kontext mehrfach gestellt, aber nicht zu Zufriedenheit des Beteiligten beantwortet wurden. Es ist von einem Verweis auf gesetzliche Vorschriften die Rede, während gleichzeitig Transparenz und aktive Aufklärung vermisst werden. Dieser Mandant hat seine Bedenken sogar in einer Beschwerde bei der zuständigen Kammer zusammengefasst. Für potenzielle neue Mandanten signalisiert dies: Wer eine sehr intensive Begleitung erwartet und jedes Detail ausformuliert haben möchte, sollte vorab klar kommunizieren, welches Maß an Erklärung gewünscht wird – und darauf achten, ob die Kanzlei diesen Anspruch realistisch erfüllen kann.
Die Bewertungen zeichnen insgesamt ein gemischtes Bild: Auf der einen Seite stehen sehr zufriedene Mandanten, die die Kanzlei ausdrücklich weiterempfehlen, den Service als freundlich, zügig und kundenorientiert beschreiben und betonen, dass sie sich gut aufgehoben fühlen. Auf der anderen Seite finden sich Stimmen, die von Distanz, wenig Empathie und einer eher knappen Kommunikation sprechen. Anders als in einer kleinen Maßschneiderei, in der sich der Schneider oft viel Zeit für persönliche Gespräche nimmt, hat man es hier mit einer gut ausgelasteten, sachorientierten Notariatskanzlei zu tun, in der Effizienz und Formalien teilweise stärker im Vordergrund stehen als ausführliche Erläuterungen in jeder Phase.
Positiv ist hervorzuheben, dass das Büro barrierefrei zugänglich ist. Für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität ist dies ein praktischer Vorteil, der den Zugang zu notariellen Dienstleistungen erleichtert. Man könnte sagen, die „Anprobe“ wichtiger Lebensentscheidungen – etwa der Verkauf einer Immobilie, die Gestaltung eines Testaments oder die Regelung innerhalb der Familie – ist so für eine breitere Gruppe von Menschen erreichbar. In Verbindung mit einem soliden organisatorischen Fundament bietet die Kanzlei damit Voraussetzungen, um auch komplexere Vorgänge strukturiert zu begleiten.
Für Interessenten, die Wert auf eine nüchterne, zielorientierte Abwicklung legen, kann diese Notarkanzlei eine passende Adresse sein. Wer genau weiß, welche Urkunde benötigt wird und welche Regelungen gewünscht sind, profitiert von der klaren Struktur und kann die Leistungen ähnlich zielgerichtet nutzen wie den Besuch bei einem erfahrenen Sastre, der aus einem gut vorbereiteten Kundenwunsch präzise ein Kleidungsstück fertigt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, vorab alle relevanten Unterlagen bereitzuhalten, Fragestellungen möglichst konkret zu formulieren und frühzeitig anzusprechen, welche Punkte ausführlich erklärt werden sollen.
Wer hingegen vor allem großen Wert auf ausführliche, proaktive Erklärung in jeder Phase legt, sollte diese Erwartung deutlich äußern und ggf. bereits im ersten Gespräch klären, wie viel Zeit für Beratung und Nachfragen vorgesehen ist. Damit lässt sich vermeiden, dass das, was von Seiten der Kanzlei als effizienter Ablauf gedacht ist, beim Mandanten als unterkühlte oder einseitige Behandlung ankommt. Ähnlich wie in einer hochwertigen Schneiderei hängt auch hier ein guter Gesamteindruck davon ab, wie gut die gegenseitigen Erwartungen abgeglichen werden: Wird der Kunde als Partner in den Entscheidungsprozess eingebunden, entsteht der Eindruck einer „maßgeschneiderten“ Lösung, die im Idealfall lange und stabil trägt.
Insgesamt zeigt sich ein Notarbüro, das solide fachliche Arbeit leistet, organisatorisch gut strukturiert ist und in vielen Fällen zügig zu Ergebnissen kommt, dabei aber je nach Konstellation in der persönlichen Kommunikation unterschiedlich wahrgenommen wird. Potenzielle Mandanten sollten sich dieser Bandbreite bewusst sein, ihre eigenen Bedürfnisse klar kommunizieren und dann entscheiden, ob der sachliche, eher zurückhaltende Stil dieser Kanzlei zu den eigenen Erwartungen passt. Wer sich eine rechtliche „Maßanfertigung“ wünscht und bereit ist, aktiv mitzuwirken, kann hier ein Ergebnis erhalten, das – ähnlich wie ein gut sitzender Anzug aus der Maßschneiderei – lange Bestand hat.