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Femme Frauenarztpraxis Dr. med. A. Fiedler, Dr. med. S. Jäkel und PD Dr. med. U. Schneider

Femme Frauenarztpraxis Dr. med. A. Fiedler, Dr. med. S. Jäkel und PD Dr. med. U. Schneider

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Schülerstraße 15, 07545 Gera, Deutschland
Arzt Frauenarzt/-ärztin
8.6 (101 Bewertungen)

Die gynäkologische Praxis Femme Frauenarztpraxis Dr. med. A. Fiedler, Dr. med. S. Jäkel und PD Dr. med. U. Schneider in der Schülerstraße 15 in Gera richtet sich an Patientinnen, die eine Kombination aus fachärztlicher Erfahrung, apparativer Diagnostik und strukturierter Betreuung suchen. Der Schwerpunkt liegt auf der frauenärztlichen Versorgung über verschiedene Lebensphasen hinweg – von der Pubertät über Schwangerschaft bis hin zur Menopause – mit besonderem Augenmerk auf Vorsorge, Schwangerschaftsbegleitung und interventionellen Eingriffen. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Rückmeldungen, dass die medizinische Kompetenz von vielen Patientinnen positiv wahrgenommen wird, während insbesondere Organisation, Erreichbarkeit und Umgangston an der Anmeldung wiederholt kritisiert werden.

Mehrere Nutzerinnen schildern, dass sie sich während Spezialuntersuchungen wie der pränatalen Feindiagnostik gut aufgehoben und medizinisch umfassend betreut fühlten. Hervorgehoben werden eine ruhige, zugewandte Art der Ärztinnen und Ärzte, verständliche Erklärungen von Befunden und eine insgesamt vertrauensvolle Atmosphäre im Behandlungszimmer. Gerade in Phasen der Schwangerschaft, die von Unsicherheit und vielen Fragen geprägt sind, empfinden viele Patientinnen eine kompetente und strukturierte ärztliche Begleitung als entlastend. Diese fachliche Stärke steht jedoch in einem deutlichen Kontrast zu Erfahrungen, bei denen vor allem die Kommunikation außerhalb des Sprechzimmers als belastend beschrieben wird.

Ein immer wiederkehrender Kritikpunkt betrifft den Umgang an der Rezeption und in der Patientenverwaltung. Mehrere Bewertungen berichten von sehr knappen oder unfreundlich empfundenen Antworten am Telefon sowie einem Tonfall, der als respektlos oder abweisend wahrgenommen wird. Für Frauen, die ohnehin in einer empfindlichen oder emotional belastenden Situation sind – etwa bei Beschwerden, in der Frühschwangerschaft oder bei einem Schwangerschaftsabbruch – kann dies das subjektive Sicherheitsempfinden massiv beeinträchtigen. Dazu kommen Schilderungen, dass Anrufe während der Sprechzeiten häufig nicht entgegengenommen werden oder Rückrufe ausbleiben, obwohl auf dem Anrufbeantworter Nachrichten hinterlassen wurden.

Auch das Terminmanagement sorgt bei einigen Patientinnen für Frustration. Es wird berichtet, dass erforderliche Folgetermine über lange Zeiträume nicht vergeben werden konnten und dass es offenbar keine konsequent geführten Wartelisten für zeitnahe Ersatztermine gibt, wenn medizinische Gründe eine Verschiebung nötig machen. Gerade bei regelmäßig notwendigen Kontrollen oder fest definierten Zeitfenstern – etwa im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge oder Nachsorge – kann eine solche Organisationsstruktur zu medizinisch ungünstigen Verzögerungen führen. Demgegenüber stehen Berichte von Patientinnen, die ihre spezialisierten Termine nach Überweisung scheinbar problemlos erhalten haben und den zeitlichen Ablauf vor Ort als geordnet und gut strukturiert beschreiben.

Die Praxis wird von mehreren Fachärztinnen und Fachärzten geführt, was grundsätzlich eine breite Abdeckung gynäkologischer Themen ermöglicht. Patientinnen, die von der persönlichen Art einzelner Behandler besonders überzeugt sind, äußern den Wunsch, dauerhaft in dieser Praxis betreut zu werden – teilweise scheitert dies aber daran, dass keine neuen Stammpatientinnen aufgenommen werden können. Das deutet darauf hin, dass die Praxis bereits stark ausgelastet ist und Kapazitätsgrenzen erreicht. Für Bestands- und Überweisungspatientinnen kann die fachliche Vielfalt innerhalb des Teams jedoch ein Vorteil sein, weil komplexere Fragestellungen intern abgestimmt werden können.

Inhaltlich deckt die Praxis eine breite Palette klassischer gynäkologischer Leistungen ab: allgemeine Vorsorge, Zyklus- und Hormonberatung, Betreuung in der Schwangerschaft, pränatale Diagnostik, Beratung zu Verhütungsmethoden, sowie die Begleitung bei Beschwerden in den Wechseljahren. Interventionelle Leistungen wie Schwangerschaftsabbrüche gehören ebenfalls zum Angebot, was für Patientinnen, die in einer schwierigen Entscheidungssituation stehen, eine wohnortnahe medizinische Anlaufstelle darstellt. Einige Erfahrungsberichte machen jedoch deutlich, dass gerade bei sensiblen Eingriffen eine empathische und respektvolle Kommunikation aller Beteiligten entscheidend ist – hier wird die ärztliche Seite von vielen positiv gesehen, während die vorgelagerte organisatorische Ebene immer wieder Anlass für Unzufriedenheit bietet.

Positiv hervorzuheben ist, dass sich Patientinnen während der Untersuchung häufig fachlich ernst genommen fühlen. Die Ärztinnen und Ärzte nehmen sich nach Schilderung vieler Nutzerinnen Zeit, Befunde in verständlicher Sprache zu erläutern und auf Fragen einzugehen. In der pränatalen Diagnostik schätzen Patientinnen insbesondere die ruhige Atmosphäre und das strukturierte Vorgehen: Messungen werden erklärt, Auffälligkeiten differenziert eingeordnet und die weiteren Schritte gemeinsam besprochen. Das schafft Vertrauen, auch wenn die Gesamterfahrung durch Schwierigkeiten bei der Terminvereinbarung getrübt sein kann.

Ein weiterer Aspekt ist die technische Ausstattung, die sich an den Anforderungen moderner gynäkologischer Diagnostik orientiert. Hochauflösende Ultraschalluntersuchungen, insbesondere im Rahmen der Feindiagnostik, sind ein wesentlicher Bestandteil der Leistungen. Für viele Patientinnen spielt die präzise Bildgebung eine große Rolle, da sie sowohl medizinische Sicherheit vermittelt als auch emotionale Bedeutung hat – etwa beim ersten detaillierten Blick auf das ungeborene Kind. Der Nutzen dieser Technik hängt jedoch immer auch von der verständlichen Einordnung durch die Ärztin oder den Arzt ab, was von einem Teil der Patientinnen ausdrücklich gelobt wird.

Demgegenüber stehen deutliche Hinweise darauf, dass die Praxisstrukturen an ihre Grenzen kommen. Wenn Telefone häufig nicht besetzt erscheinen, Rückmeldungen ausbleiben und Terminwünsche abgewiesen werden, entsteht schnell der Eindruck, dass organisatorische Prozesse nicht ausreichend auf die tatsächliche Nachfrage abgestimmt sind. Für Bestands- wie für neue Patientinnen bedeutet das, dass sie mitunter lange Wartezeiten oder wiederholte Kontaktversuche in Kauf nehmen müssen, um überhaupt eine Rückmeldung zu erhalten. In einer Fachrichtung, die oft mit persönlichen und intimen Themen verbunden ist, kann eine solche Hürde dazu führen, dass Betroffene Anliegen aufschieben oder ganz von einer Vorstellung absehen.

Die Bewertungen zeichnen insgesamt ein gemischtes Bild: Auf der einen Seite steht eine hohe fachärztliche Kompetenz mit einer empathischen, klaren Kommunikation im Behandlungszimmer. Auf der anderen Seite werden Defizite in der Servicequalität, insbesondere im direkten Kontakt mit der Anmeldung und in der telefonischen Erreichbarkeit, sehr deutlich benannt. Für potenzielle Patientinnen bedeutet das, dass sie im Idealfall eine medizinisch qualifizierte Betreuung erwarten können, sich aber auf organisatorische Unannehmlichkeiten einstellen sollten. Wer bereit ist, bei der Terminorganisation Geduld mitzubringen und sich nicht von einer möglicherweise knappen Kommunikation am Empfang verunsichern lässt, profitiert von der Erfahrung des Ärzteteams.

Für die Praxis selbst zeigen die Rückmeldungen klare Entwicklungsfelder: Eine freundlichere, empathischere Ansprache am Telefon und am Empfang, ein konsequent geführtes Termin- und Rückrufsystem sowie transparente Kommunikation bei Kapazitätsgrenzen könnten die Gesamtwahrnehmung deutlich verbessern. Die fachliche Seite scheint nach vielen Berichten bereits ein solides Fundament zu bieten; die Herausforderung liegt nun darin, die organisatorischen Abläufe und den Servicegedanken an diese Qualität anzupassen. Denn gerade in der Frauenheilkunde ist es entscheidend, dass sich Patientinnen nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich ernst genommen und willkommen fühlen – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Nachsorge.

Wer eine gynäkologische Praxis mit breitem Leistungsspektrum und ausgewiesener Erfahrung im Bereich pränataler Diagnostik sucht, findet in der Femme Frauenarztpraxis eine etablierte Adresse. Die Entscheidung für oder gegen diese Praxis sollte jedoch nicht allein auf der medizinischen Expertise basieren, sondern auch die individuelle Erwartung an Service, Erreichbarkeit und Umgangston berücksichtigen. So kann jede Patientin für sich abwägen, ob die Stärken der fachlichen Betreuung die genannten Schwächen im organisatorischen Bereich aufwiegen und ob die Praxis zu den eigenen Bedürfnissen und Prioritäten passt.

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