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Rechtsanwaltskanzlei Gellhorn Schneider Fink & Stieg

Rechtsanwaltskanzlei Gellhorn Schneider Fink & Stieg

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Ostring 2, 47441 Moers, Deutschland
Anwalt Rechtsanwalt
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Rechtsanwaltskanzlei Gellhorn Schneider Fink & Stieg ist eine etablierte Anwaltskanzlei am Ostring 2 in Moers, die sich auf die Vertretung privater Mandanten und Unternehmen in verschiedenen Rechtsgebieten konzentriert. Mandanten schildern, dass vor allem Verkehrsrecht und Schadensregulierung nach Autounfällen einen großen Anteil der Arbeit ausmachen, daneben werden typische zivilrechtliche und versicherungsrechtliche Fragen betreut. Die Kanzlei wird häufig mit Fällen beauftragt, bei denen es um die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Versicherungen, die Klärung von Haftungsfragen oder die Begleitung von Gerichtsverfahren geht, was ein breites, praktisch erprobtes Fachwissen voraussetzt.

Positiv fällt in vielen Rückmeldungen auf, dass einzelne Anwälte der Kanzlei als sehr engagiert und durchsetzungsstark beschrieben werden. Mandanten berichten, dass sie in komplexen Verfahren vor Gericht kompetent begleitet wurden und die Kanzlei in einigen Fällen zu erfolgreichen Urteilen geführt hat. Die Art und Weise, wie Argumente vorbereitet und vor Gericht präsentiert werden, wird von zufriedenen Mandanten als souverän, zielorientiert und gut strukturiert wahrgenommen. In solchen Konstellationen entsteht der Eindruck, dass die Kanzlei juristisch sattelfest arbeitet und Mandanten mit einem sicheren Gefühl in den Gerichtssaal gehen.

Gleichzeitig gibt es jedoch auch gegensätzliche Erfahrungen, die auf deutliche Schwankungen in der Mandantenbetreuung hinweisen. Mehrere Personen berichten, dass sich Verfahren unnötig in die Länge gezogen haben und sie wiederholt nachhaken mussten, um überhaupt eine Rückmeldung zu erhalten. Teilweise wird geschildert, dass E-Mails über Wochen oder Monate unbeantwortet blieben, zugesagte Rückrufe nicht erfolgten und sich Mandanten mit organisatorischen Dingen wie der Beschaffung von Unterlagen, Zeugen und Kontakten weitgehend allein gelassen fühlten. Diese Diskrepanz zwischen gelegentlich sehr guter und mitunter kaum spürbarer Betreuung ist ein zentraler Punkt der Kritik.

Besonders bei Verkehrsunfällen mit klarer Haftungserlage, etwa wenn ein geparktes Fahrzeug von einem ausländischen Lkw beschädigt wurde, erwarten Mandanten eine zügige und strukturierte Abwicklung. Mehrere Berichte zeichnen jedoch ein Bild, in dem selbst einfach wirkende Fälle über lange Zeiträume nicht konsequent vorangetrieben wurden. Es wird von Schreiben an Versicherungen berichtet, in denen falsche Daten oder Fristen verwendet wurden, was wiederum zu Rückfragen und Verzögerungen geführt haben soll. Für Mandanten, die sich auf eine fachkundige und effiziente Durchsetzung ihrer Ansprüche verlassen, wirkt dies verständlicherweise frustrierend.

Die Kommunikation gilt vielen Kritikern als größtes Problemfeld der Kanzlei. Während einzelne Mandanten von guter Erreichbarkeit und verständlichen Erklärungen sprechen, beschreiben andere fast das Gegenteil: Telefonische Nachfragen, die ins Leere laufen, schwer zu vereinbarende Termine und das Gefühl, dass der eigene Fall immer wieder neu erläutert werden muss. Besonders belastend ist für einige Mandanten der Eindruck, dass ihre Anliegen nach einer ersten Teilzahlung durch die gegnerische Versicherung an Priorität verlieren. So schildern Betroffene zum Beispiel, dass offene Restbeträge – etwa Nutzungsausfallentschädigungen oder tageweise abzurechnende Mietwagenkosten – nicht mehr konsequent weiterverfolgt wurden.

Aus juristischer Sicht ist die Arbeit der Kanzlei in mehreren Fällen durchaus erfolgreich: Es wird berichtet, dass Verfahren mit erhobenem Haupt verlassen wurden und die juristische Argumentation vor Gericht überzeugt hat. Mandanten, die diese Seite kennengelernt haben, loben insbesondere die Fachkompetenz einzelner Anwälte und das Gefühl, in rechtlich schwierigen Situationen einen starken Vertreter an ihrer Seite zu haben. Dass diese positiven Erfahrungen existieren, zeigt, dass die Kanzlei über substanzielles Wissen und forensische Erfahrung verfügt und in der Lage ist, auch anspruchsvollere Verfahren erfolgreich zu begleiten.

Dem stehen jedoch Berichte gegenüber, in denen Mandanten sich im Verlauf des Mandats so wenig unterstützt fühlten, dass sie den Weg zur Rechtsanwaltskammer gewählt oder rechtliche Schritte gegen die Kanzlei ins Auge gefasst haben. Dahinter steht weniger die Frage, ob juristisch grundsätzlich richtig gearbeitet wird, als vielmehr die Wahrnehmung, dass die Sorgfalt in der Mandantenkommunikation und Fristenkontrolle nicht immer den Erwartungen entspricht. Wer sich bei einem persönlichen Schaden – etwa einem Unfall mit längerer Nutzungsausfallzeit – in einer ohnehin belastenden Situation befindet, empfindet mangelnde Rückmeldung als zusätzlich enttäuschend.

In der Summe ergibt sich ein ambivalentes Bild: Auf der einen Seite steht eine Kanzlei mit erfahrenen Anwälten, die in einzelnen Fällen sehr gute Ergebnisse erzielen und für Durchsetzungskraft vor Gericht gelobt werden. Auf der anderen Seite zeigen sich strukturelle Schwächen in der Mandatsführung, insbesondere bei der laufenden Kommunikation, bei der Nachverfolgung offener Punkte und beim Management von Erwartungen. Für potenzielle Mandanten ist es daher wichtig, sich frühzeitig Klarheit über den eigenen Informationsbedarf zu verschaffen und zu Beginn des Mandats transparent zu besprechen, wie häufig und über welche Kanäle Rückmeldungen gewünscht werden.

Wer eine Vertretung bei der Regulierung von Unfallschäden oder in anderen zivilrechtlichen Streitigkeiten sucht, findet in Rechtsanwaltskanzlei Gellhorn Schneider Fink & Stieg eine etablierte Adresse, die über Erfahrung mit Versicherungen, Haftungsfragen und Gerichtsverfahren verfügt. Der Umgang mit Mandanten kann je nach Fall und beteiligtem Anwalt jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. Positiv hervorzuheben sind die Berichte über engagierte Prozessführung und kompetente Beratung; kritisch zu sehen sind die mehrfach geäußerten Hinweise auf fehlende oder stark verzögerte Kommunikation sowie auf formale Fehler in der Korrespondenz mit Versicherern.

Für Interessenten lässt sich daraus ableiten: Wer Wert auf eine enge Begleitung mit regelmäßigen Zwischenständen legt, sollte diese Erwartungen von Beginn an deutlich formulieren und nachfragen, wie die Kanzlei intern mit Fristen, Rückmeldungen und der Dokumentation des Mandats umgeht. Gleichzeitig sollte man berücksichtigen, dass Gerichts- und Versicherungsverfahren häufig Zeit in Anspruch nehmen und sich Verzögerungen nicht immer vermeiden lassen. Wo jedoch der subjektive Eindruck entsteht, dass ein Fall in den Hintergrund gerät, kann ein offenes Gespräch mit der Kanzlei helfen, Missverständnisse auszuräumen oder gegebenenfalls Veränderungen anzustoßen.

Insgesamt präsentiert sich Rechtsanwaltskanzlei Gellhorn Schneider Fink & Stieg als Anlaufstelle mit spürbarer Prozesserfahrung, aber auch mit Verbesserungspotenzial in der Organisation der Mandantenbetreuung. Die vorhandenen positiven und negativen Stimmen sollten von potenziellen Mandanten gleichermaßen berücksichtigt werden, um eine Entscheidung zu treffen, die zu den eigenen Erwartungen an Erreichbarkeit, Kommunikationstakt und Arbeitsweise passt.

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